Willkommen

Queridos Amigos del Tango, liebe Tangofreunde,

Thüringen ist, mit seinem berühmten Wald und dem Rennsteig, das „Grüne Herz Deutschlands“.
In der vielfältigen Kultur dieses Landes hat auch der Tango Argentino einen Platz gefunden. Der Wunsch aller Tango-Initiatoren gemeinsam ist es, immer mehr Menschen damit zu erreichen – insbesondere die Jugend.

Der Tango ist entstanden zu Beginn des 20. Jahrhunderts, also in einer Zeit voller Armut, Kriegen und Vertreibung in einem Teil der Welt. Er ist entstanden mit und durch Menschen, die ihre Heimat verlassen mussten und diese vermisst haben.
So geht es auch heute vielen Frauen, Männern und Kindern, die deshalb zu uns kommen, weil sie in ihrem Land nicht mehr leben können, weil dort Krieg herrscht, oder sie aus den unterschiedlichsten Gründen diskriminiert und verfolgt werden. Menschen, die unter widrigsten Umständen fliehen mussten und die eine große Sehnsucht nach Heimat und Wärme in sich tragen.

Nicht zuletzt deshalb ist es uns besonders wichtig, auch zumindest einige der gerade in Thüringen lebenden Flüchtlinge dazu einzuladen, zusammen mit anderen Teilnehmern diesen Tanz, diese Kultur kennen zu lernen.

Unser Symbol für Corazon Verde ist das Ginkgo-Blatt, das schon Goethe inspirierte und der es beschrieb als „…lebendig Wesen, das sich in sich selbst getrennt. Sind es zwei, die sich erlesen, dass man sie als eines kennt?“
Gleicht diese Sinnlichkeit des grünen Gingko-Herzens Thüringens nicht der Verbindung der tanzenden Menschen im Tango Argentino?
Was hätte Goethe über den Tango und die Tänzer geschrieben: dass sie Genuss und Liebe verbindet... Dies hoffen und zelebrieren wir zusammen zwischen den drei Städten Jena, Weimar und Erfurt.

Zu unserem 7. Festival Corazón Verde laden wir alle Tänzerinnen und Tänzern , alle Tango-Neugierigen aus Nah und Fern, all jene, die unsere drei schönen Thüringer Städte kennen lernen möchten und natürlich alle Fans des Orchesters La Juan D'Arienzo“ und unserer Gastlehrer Yanick  & Eugenia herzlich ein.

        Rena Fritsch(Jena), Carlos Tapia (Weimar) und Klaus Frölich (Erfurt)